Regen-Pfingstsonntag im Seifersdorfer Tal

Großes Jubiläum im Seifersdorfer Tal: wir waren geladen, zum 60. Jahrestag des Pfingstsingens an diesem denkwürdigen Ort beizutragen. Wie Ihr an den Bildern sehen könnt, hat das Wetter nicht so toll mitgespielt. Trotzdem haben wir durch- und mitgehalten und unser Programm absolviert. Danke nochmal allen Beteiligten.

Das Harmonyorchester mußte wegen der Nässe die Akkordeons eingepackt lassen, deshalb sind einige Programmpunkte mit gemeinsamen Auftritten entfallen.

Aber trotzdem war es ein musikalisch vielfältiger Vormittag mit einem beharrlich ausdauerndem Publikum, aber das lag bestimmt auch an der guten kulinarischen Versorgung, diesmal mit ganz kleinen Schlangen zum Anstehen und Warten.

Erst einmal ein paar Bildimpressionen fotografiert von Erhardt:

Nicodechor-Versammlung

Der Nicodéchor versammelt sich

Nicodechor-Auftritt - Ansage

Birgit Pätzig – Seifersdorfer Thal e.V.

Auftritt Nicodéchor

Auftritt Nicodéchor, ausnahmsweise mit Chorleiter Matthias Kotte

Nicodechor + Pulsnitzer

Gemeinsamer Auftritt Nicodéchor und Chor Pulsnitz

Gemischter Chor Pulsnitz e.V.

Chor Pulsnitz mit Chorleiter Matthias Kotte

Chorgemeinschaft Wiednitz e.V.

Chorgemeinschaft Wiednitz e.V. mit Chorleiterin Ulrike Minkwitz rechts

alle Chöre

gemeinsamer Auftritt aller 3 Chöre

 

Unser Chorleiter Winfried Liebal war leider aus gesundheitlichen Gründen verhindert, zum Glück konnte Herr Matthias Kotte übernehmen. Vielen Dank an dieser Stelle und gute Genesung an Winfried!

Und nun ein Kommentar von Eckhard:

Sich regen bringt Segen

Viele, viele regten sich, um dieses Pfingstsingen auf die Beine zu stellen.

Der Segen sollte auf sich warten lassen, jedenfalls im grünen Tal von Seifersdorf.
Dafür war er da, der Regen, und ließ sich erst zu einer längeren Pause ab der elften Stunde herab, indem er in den dichten Wolken verweilte. Spät aber nicht zu spät, denn es sollten sich immerhin ca. 500 Besucher (laut Sächsicher Zeitung) einfinden, die echten Natur- und Sangesfreunde. kolossal , waren es doch zu Beginn gerade mal zwei Hände voll. Dabei hätten diese und viele der Sängerinnen und Sänger einen Glühwein liebend gern inhaliert, doch ausgerechnet dieser traf erst nach der 10ten Stunde ein bei gerade mal 5° C und waren doch die Harmoniumakteurinnen vom feindlichen Wetter in die Flucht geschlagen worden und auch der eine oder die andere von den Choristen gab vor dem Ende des Programms auf. Dabei war sogar der mdr vor ort, was aber so gut wie nicht bemerkt wurde. Jedenfalls geht es in die Geschichte ein dieses Singen, fand es doch zum kältesten Pfingsten seit 50 Jahren statt.
Die Wiednitzer und Pulsnitzer hatten auch „modernisierte“ Varianten altbekannter
Volkslieder mit dabei, was bei vielen Gästen ein Schmunzeln hervorrief.
Das wirklich fulminante Schlußsingen aller Chöre sollte zur Freude aller, wobei die Gäste froh ihre Stimme mit zum Klingen brachten, den Höhepunkt darstellen, versöhnte dann wieder.

Trotz des „gespannt wie ein Regenschirm „, wenn es sonst mehr sinngemäß gebraucht, hier hatten alle das Sprichwort nicht zu knapp, greifbar vor Augen.

 

 

 

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